Online berechnen: Wie hoch ist mein Darmkrebs-Risiko?

Darmkrebs ist vermeidbar - wenn er früh genug erkannt wird. Darum ist Vorsorge so wichtig. Aber wie hoch ist eigentlich mein persönliches Risiko, an Darmkrebs zu erkranken? Ganz genau kann das leider niemand voraussagen - aber es gibt Risikofaktoren, die die Entstehung von Darmkrebs begünstigen. Mit dem Online-Rechner von DasGastroenterologieportal.de können Sie Ihr persönliches Darmkrebsrisko besser einschätzen:

Zum Darmkrebsrisiko-Rechner

 

 

FODMAP: Richtig essen bei Reizdarm

Immer mehr Menschen leiden unter Beschwerden beim Essen: Laktose-Intoleranz, Gluten-Unverträglichkeit, Nahrungsmittelallergien – diese und andere Themen beschäftigen viele. Sie nehmen mittlerweile breiten Raum in den Medien ein – und auch die Lebensmittelindustrie stellt sich mit mehr und mehr Sonder- und Diätprodukten auf die unterschiedlichen Bedürfnisse ein. Doch auf welche Lebensmittel bzw. Inhaltsstoffe reagiere ich egentlich? - Das fragen sich viele, die unter den zunächst unspezifischen Beschwerden leiden.

Die Wissenschaft klassifiziert bestimmte Lebensmittel als mögliche Auslöser von Beschwerden wie starken Blähungen, Durchfall oder Bauchschmerzen: sogenannte FODMAPs. Die Abkürzung stammt aus dem Englischen und bezeichnet Lebensmittel, die Kohlenhydrate aus Mehrfachzucker, Milchzucker, Fruchtzucker sowie Süßstoffe enthalten. FODMAPs können zu starken Blähungen führen, zu Durchfall oder zu breiigem Stuhl und damit verbundenen Bauchschmerzen. Vor allem Menschen, die an einem Reizdarm leiden, können betroffen sein – aber auch Patienten mit Milch- oder Fruchtzucker-Intoleranz oder Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Unser FODMAP-Plan kann Ihnen helfen, systematisch eigene Unverträglichkeiten zu entdecken und Ihre Ernährung darauf einzustellen:

FODMAP-Plan zum Download

 

 

Stipendien für CED-Patienten

"Stiftung Darmerkrankungen" fördert Ausbildung

Die "Stiftung Darmerkrankungen" vergibt Ausbildungsstipendien an junge Men­schen mit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Bewerben können sich Be­trof­fene im Alter bis zu 35 Jahren. Mit den Stipendien können die Bewerber individuelle, konkret geplante Aus­bildungs­vorhaben umsetzen.

Weitere Infos

 

 

Bauchredner 4/2018

Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillen mit CED - zwischen Hoffen und Bangen finden sich CED-Betroffene durch viele Fragen rund um eine Schwangerschaft. Die Möglichkeit, unter immunsuppressiver Therapie oder gar im Schub schwanger zu werden, Sorgen um eine mögliche Gefährdung von Mutter und Kind durch die Erkrankung, durch die Medikamente für das Baby - im Mutterleib und beim Stillen - können die Freude an der zukünftigen Elternschaft schmälern. Hier setzt der aktuelle Bauchredner an und bietet beruhigende Informationen: Auch CED-Betroffene können in der Regel schwanger werden oder ein Kind zeugen. Es sollten jedoch einige Punkte - möglichst schon vor der Empfängnis - beachtet werden, um einen optimalen Schwangerschaftsverlauf für Kind und Mutter zu erreichen.

Der Bauchredner ist das Magazin der Patientenorganisation DCCV (Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V.). Er wird DCCV-Mitgliedern kostenlos zugesandt und ist hier erhältlich.

Übrigens: Die DCCV bietet nicht nur Hilfe für den Alltag und vernetzt Patienten, Ärzte, Pharma und Forschung. Sie vertritt außerdem die Interessen von CED-Patienten gegenüber der Politik. Durch die Zahl ihrer Mitglieder gewinnt Sie Einfluss, wenn es darum geht, Ressourcen für Menschen mit CED zur Verfügung zu stellen und so eine gute Versorgung der Betroffenen zu ermöglichen. Eine wichtige Sache - denn die Zahl der von CED betroffenen Menschen steigt.

Ein handfester Vorteil für DCCV-Mitglieder ist übrigens die Sozialrechtsschutzversicherung: Vom ersten Tag an und ohne Wartezeit greift der Versicherungsschutz, und der Patient kann individuelle Beratung durch die DCCV in Anspruch nehmen - wichtig, wenn es um existenzielle Fragen zur Schwerbehinderung, Gleichstellung, Arbeitsplatzverlust, Rentenanträge und vieles mehr geht.

 

 

Studie: Kaffee könnte Darmkrebs-Risiko senken

Kaffee könnte das Risiko senken, an Darmkrebs zu erkranken - zu diesem Schluss kommen amerikanische und israelische Wissenschaftler in einer Studie, die im Fachblatt "Cancer Epidemiology, Biomarkers & Prevention" veröffentlicht wurde. Schon ein bis zwei Tassen Kaffee am Tag senken danach das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um 26 Prozent. Bei Teilnehmern, die mehr als zweieinhalb Tassen täglich tranken, sank die Darmkrebs-Gefahr sogar um die Hälfte.

Die Ergebnisse widersprechen allerdings einer früher in Europa durchgeführten Studie, nach der es keinen klaren Zusammenhang zwischen Kaffeekosum und Darmkrebsrisiko gibt - die dafür aber zum dem Schluss kam, dass Kaffeetrinker seltener an Leberkrebs und Typ-2-Diabetes erkranken.

Grundsätzlich ist weiterhin nicht klar, ob es einen direkten ursächlichen Zusammenhang zwischen höherem Kaffeekonsum und geringerem Darmkrebsrisiko gibt. Es könnte zum Beispiel auch sein, dass das Vermeiden von Kaffee und das Auftreten von Darmkrebs eine gemeinsame, ganz andere Ursache haben.

Sicher ist laut dem Leiter der Studie, Stephen Gruber von der University of Southern California, dass Kaffee viele Inhaltsstoffe hat, die zur Gesundheit des Darms beitragen können, zum Beispiel Antioxidantien, Melanoidine oder Diterpene. Bevor Kaffeetrinken jedoch als Vorsorgemaßnahme empfohlen werden kann, braucht es noch weitere, genauere Forschungen.

 

 

Info-Portal: www.MAGEN-DARM-ÄRZTE.de

Facharzt-Infos aus erster Hand: Das Portal www.magen-darm-ärzte.de informiert über Vorsorge, Krankheiten und neuen Behandlungsmöglichkeiten rund um Magen und Darm. Über 1100 Fachärzte sind per Datenbanksuche zu finden - ganz einfach nach Postleitzahl. Plus: Ein interaktiver Schnell-Check zum Risiko "Familiärer Darmkrebs"!

Die Internetseite ist ein Projekt des Berufsverbandes Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands (bng) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten.


Nicht verdrängen - früh erkennen!

Kölner gegen Darmkrebs

Über 50 Fachärzten aus den Kölner Kliniken und Arztpraxen, die sich mit der Vorsorge, Früherkennung, Operation, Chemotherapie, Bestrahlung und Nachsorge von Darmkrebs befassen, haben sich im Darmzentrum Köln e.V. zusammengeschlossen.

Das wichtigste Anliegen der Ärzte im Darmzentrum Köln e.V. ist es, die Zahl der Darmkrebserkrankungen in Köln durch eine rechtzeitige Vorsorge zu verringern. Wann für Sie der richtige Zeitpunkt für die Vorsorge ist, besprechen die Ärzte im Darmzentrum Köln e.V. gerne mit Ihnen.

... mehr Infos >>

 

 

 

 

Rezept nur mit Gesundheitskarte und Überweisung möglich

Bitte denken Sie daran, Ihre Gesundheitskarte und Überweisung mitzubringen, wenn Sie ein Rezept von uns benötigen.

Ohne die aktuelle Gesundheitskarte und Überweisung dürfen wir leider keine Rezepte ausstellen.



 

Unsere Zertifikate und Mitgliedschaften

Das MAGEN DARM ZENTRUM Wiener Platz ist durch den Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen (bng) zertifiziert als CED-Schwerpunktpraxis und als Hepatologische Schwerpunktpraxis.



Diese Zertifikate sowie weitere Urkunden über Mitgliedschaften, Zulassungen und Auszeichnungen finden Sie hier.

 

 

 

 

Wussten Sie schon...?

Günstig parken im Parkhaus -
direkt neben dem MDZ

Zum Parken empfehlen wir das Parkhaus "Galerie Wiener Platz". Einfahrt und Fußgänger-Eingang liegen direkt neben unserer Praxis.

Öffnungszeiten:
werktags 7-21 Uhr

Tarife:
erste 30 Minuten: 0,50 Euro
zweite 30 Minuten: 1,00 Euro
je weitere Stunde: 1,00 Euro
Tagesentgelt: 5,00 Euro

 

 

Pflichtlektüre für Darmbesitzer

Buchtipp aus dem MDZ: "Darm mit Charme" von Giulia Enders

Ohne Scham, dafür mit viel Charme: Auch so kann man also Bücher schreiben, die klug sind, leicht zu lesen, lustig - und aus unserer Sicht empfehlenswert. Giulia Enders hat Medizin studiert und forscht für ihre Doktorarbeit am Institut für Mikrobiologie und Krankenhaushygiene in Frankfurt am Main. Sie ist zweifache Stipendiatin der Wilhelm-und-Else-Heraeus-Stiftung. Und sie hat ein Talent, Dinge auf den Punkt zu bringen: In ihrem Buch "Darm mit Charme" - erklärt sie, wie eines der größten und wichtigsten Organe unseres Körpers funktioniert - und eben auch, was passiert, wenn es mal nicht ganz so richtig funktioniert... mehr>

Wir machen Bauchmedizin - nicht aus dem Bauch heraus

Das MAGEN DARM ZENTRUM Wiener Platz ist eines der modernsten ambulanten interdisziplinären Zentren für Gastroenterologie, Hepatologie und Chirurgische Koloproktologie im Großraum Köln.

Drei Gastroenterologen, ein Proktologe (koloproktologischer Chirurg), ein kompetentes Team, 870 Quadratmeter Praxisfläche - wir bieten Ihnen hochspezialisierte Medizin und modernste Technik. Neben allen ambulant verfügbaren diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Gastroenterologie finden Sie im MAGEN DARM ZENTRUM Wiener Platz auch innovative diagnostische Verfahren wie die rektale 3D-Endosonographie, die deutschlandweit bisher kaum verfügbar ist.

Wir kennen die Schwierigkeit, Krankheit und Therapie mit den Herausforderungen des Alltags in Einklang zu bringen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Patienten verantwortungsvoll, ehrlich und professionell zu behandeln.

Wir sind gerne für Sie da.